Castillo de Jijona
Der Turrón aus Jijona, dort wo er gemacht wird.
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Ein Haus, eine Region
Jijona ist ein Dorf im Hinterland von Alicante, dessen Name zu einem Produkt geworden ist: Turrón. Castillo de Jijona wird dort von Turrones José Garrigós, S.A. hergestellt, an der Strasse von Jijona nach Alicante, Kilometer 3.
Das Haus Garrigós sagt, es sei 1890 von José Garrigós als Familienbetrieb gegruendet worden; 1958 wird daraus eine Gesellschaft, 1978 eine Aktiengesellschaft. Die Marke Castillo de Jijona hat einen anderen Ursprung: Sie entsteht 1963 aus zwei Turrón-Haendlern auf Jahrmaerkten. Im April 1991 schliessen sich die beiden Haeuser zusammen.
Der Name zaehlt, weil er kontrolliert wird: Turrones José Garrigós steht auf der offiziellen Liste der Betriebe, die beim Kontrollrat der geschuetzten geografischen Angaben Jijona und Turrón de Alicante eingetragen sind. Dieses Siegel findet sich auf der Schachtel.
Wie sie arbeiten
Das Haus beschreibt seine Arbeit in zwei Schritten: Es sagt, es halte sich an die handwerklichsten Verfahren und Rezepte und nutze zugleich neue Technologien; es spricht von der Kontrolle ueber Feuer und Feuchtigkeit und von einer sorgfaeltigen Mischung. Der Rest steht auf dem Etikett: beim Turrón de Alicante 60 % geroestete Mandeln und 10 % Honig.

Warum wir sie ausgewählt haben
Turrón findet man in der Schweiz vor allem im Dezember und oft ohne Namen des Hauses. Ich wollte einen, bei dem man sagen kann, woher er kommt: ein Haus aus Jijona, im Kontrollrat eingetragen, Qualitaet Suprema, mit der kurzen Zutatenliste, die dazugehoert — Mandel, Honig, Eiweiss. Und eine vollstaendige Reihe bis hin zu den Varianten ohne Zuckerzusatz, denn an Weihnachten sitzt immer jemand am Tisch, der danach sucht.
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