
Ein Haus, eine Region
Der Polvorón ist das Mürbegebäck, das in Spanien an Weihnachten auf den Tisch kommt: rund, er passt in die Hand und zerfällt beim ersten Biss — polvo heisst Staub. Die von Antonio Anaut kommen aus Navarra.
Die Backstube entstand 1939 in Pitillas. 2016 zog sie ganz in die Nähe, nach Tafalla, in neue Räume. «Wir waren immer in der Zona Media von Navarra», schreibt das Haus. Es bewahrt auch die Erinnerung an Grossvater Leoncio, der seine ganzen Ersparnisse in einen neuen Ofen steckte.
Die Marke gehört Beripan S.L. im Gewerbegebiet La Nava in Tafalla. Auf der Schachtel steht ein Datum: «Obrador desde 1939». Das Haus trägt das Siegel Reyno Gourmet, die Qualitätsmarke für Produkte aus Navarra.
Wie sie arbeiten
Das Rezept passt in eine Zeile, und das Haus veröffentlicht es: Weizenmehl, Zucker, Schweineschmalz, dann das Aroma — Zimtaroma, natürliches Zitronenaroma oder Kakao (3,5 %). Es deklariert es ohne Farb- und Konservierungsstoffe, ohne Milch und ohne Schalenfrüchte. Jeder Polvorón wird danach einzeln in Seidenpapier gewickelt: rot gestreift für Zimt, gelb für Zitrone, braun für Kakao.

Warum wir sie ausgewählt haben
Ich suchte einen Polvorón, bei dem man sagen kann, woher er kommt und was drin ist. Dieser hat eine Adresse, ein Datum und eine kurze Zutatenliste. Er wird mit Schweineschmalz gemacht, wie es das Rezept verlangt: Ich schreibe es hier, damit jeder bewusst wählen kann. Und er kommt in einer Schachtel, die man so verschenken kann, wie sie ist.
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